Fit im Alter 

 

Osteoporose Prävention

Durch Krafttraining:

Neben der Muskelmasse nimmt im Allgemeinen auch die Knochenmasse bis zur dritten Lebensdekade kontinuierlich zu, bevor es dann mit fortschreitendem Alter , ggf. verstärkt durch eine geringe körperliche Aktivität, zu einem Knochensubstanzverlust kommt. Dieser Verlust setzt zwischen dem 35.und 45. Lebensjahr ein. Im Durchschnitt werden geschlechtsunabhängig 0,5 – 1% pro Lebensjahr an individueller Knochenmasse verloren. Nach der Menopause kommt es bei Frauen zu einem hormonell bedingten verstärkten Verlust an Knochenmasse von 2 – 3% pro Jahr, wobei der Verlust in den ersten fünf Jahren nach der Menopause am grössten ist.

Betrachtet man die Auswirkungen verschiedener Sportarten auf das Knochen-wachstum, so zeigt sich, dass dynamische Kraftbelastung, wie sie im Rahmen eines gerätegestützten Krafttrainings auftreten, besonders stimulierend wirken. Besonders bei postmenopausalen Frauen lassen sich bei dem dynamischen Krafttraining Unterschiede bezüglich der Knochenreaktion feststellen.

Positive Trainingseffekte auch auf

 

Sehnen Bänder und Knorpel:

Neben den bereits erwähnten Effekten eines gerätegestützten Krafttrainings auf die Knochen bewirkt dieses auch Anpassungserscheinungen an Sehnen, Bänder und Gelenkknorpeln.

 

Ausdauertraining als Regulator:

Es ist erwiesen, dass ein regelmässiges Ausdauertraining den Blutzucker und die Blutfette positiv beeinflussen und regulieren kann, was bei älteren Menschen aber auch bei jüngeren, meist übergewichtigen Personen bedingt durch fehlerhafte Ernährung ein grosses Problem darstellt.